Wie sich unser Alltag durch den Corona Virus verändert hat…..

Der Corona Virus hält uns nun schon seit mehr als 1,5 Jahre auf Trapp. Zu Beginn der Pandemie konnte sich wahrscheinlich keiner richtig vorstellen, was da auf uns zu kommt.

Jeden Arbeitsbereich haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen und auf den Kopf gestellt. Hier einige Beispiele:

  • unsere MitarbeiterInnen der Hauswirtschaft desinfizieren seit Beginn der Pandemie mehrmals täglich alle Türklinken, Handläufe und sonstige Oberflächen in der Einrichtung
  • der Einrichtungsleitung bzw. die Pflegedienstleitung überprüft täglich die Coronasituation in der Einrichtung und meldet dies an die Geschäftsstelle nach Stadtbergen und wenn nötig an weitere Behörden
  • die Wäscherei wäscht täglich zusätzlich Schutzkittel
  • die Pflegekräfte versorgen die BewohnerInnen teilweise in kompletter Schutzkleidung um eine mögliche Infektion nicht zu verschleppen
  • die Betreuungskräfte konnten die meiste Zeit leider keine Gruppenangebote mehr anbieten, sondern nur noch Einzelbetreuungen und übernahmen die Koordination des Besuchsdienstes mit der Verwaltung
  • der Hausmeister musste zu Beginn der Pandemie die Umzüge einiger Bewohner im Haus vornehmen um eine Kohortenisolierung einzurichten (sprich einige Bewohnerzimmer wurden abgetrennt für eine mögliche Isolierung von Infizierten)
  • die Verwaltung hatte mit den Einlasskontrollen, Terminvergaben und Materialbeschaffungen zu kämpfen

und das ganze natürlich mit FFP 2 für alle MitarbeiterInnen, was gerade im Sommer doch sehr anstrengend ist.

Neben all diesen Tätigkeiten wurden auch noch die unzähligen Schnelltests bei Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen durchgeführt. In den ersten Monaten waren dies bis zu 700 Stück im Monat! Eine unglaubliche hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass diese Tests nur von wenigen, eingewiesenen Mitarbeitern durchgeführt werden kann.

Gegenseitiges Verständnis und Rücksicht waren und sind in diesen Zeiten unerlässlich. Wir bitten daher auch weiterhin alle Bewohner, Angehörige, Ehrenamtliche und Mitarbeiter um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen.